Dspace sorgt mit dem neuen DS1006 Quad-Core Processor Board mit dem AMD Opteron 2,8 GHz Prozessor für einen Leistungsschub bei der HIL-Simulation. Große Modelle können nun auf die vier Kerne des Quad-Core-Prozessors aufgeteilt und synchron ausgeführt werden. Dadurch lassen sich jetzt auf einem einzigen DS1006 auch viele Modelle ausführen, für die bisher ein System aus mehreren Prozessor-Boards notwendig war. Die Rechenleistung und die prozessorinterne Kommunikation bieten eine gegenüber der Vorgänger-Hardware um bis zu 60% beschleunigte Modellausführung. Der Geschwindigkeitszuwachs bringt besonders dort Vorteile, wo es um die Berechnung besonders detaillierter und rechenintensiver Modelle geht. Wie etwa bei Ottomotoren mit variablen Ventilsteuerzeiten oder auch Dieselmotoren mit Zylinderinnendruckvermessung. Und auch bei der HIL-Simulation von Hybridantrieben sind höhere Rechengeschwindigkeiten unverzichtbar, weil gerade im Zusammenhang mit Elektromotoren einige Tasks extrem kurze Zykluszeiten und somit einen eigenen Prozessorkern erfordern. Die grafische Modellverteilung erfolgt mit Hilfe des Real-Time Interface. So lassen sich sämtliche Modelle komfortabel konfigurieren – egal ob es sich um die Verteilung auf verschiedene Kerne oder/und Prozessor-Boards handelt. In allen Fällen kommt die gleiche Benutzeroberfläche zum Einsatz. Mit ihr erfolgt die Partitionierung der Modelle zur optimalen Auslastung der Prozessorkerne und die Definition und Spezifikation der Kommunikationskanäle zur Datenübertragung zwischen den Kernen des DS1006 Quad-Core Boards ebenso wie zwischen Prozessor-Boards. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.