Der Wettbewerb wird durch das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE) wissenschaftlich begleitet. Nach Jurysprecher Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer sind die Investitionen in nachhaltige Mobilitätskonzepte bei Industrieunternehmen und Dienstleistern erheblich gestiegen was auch die Rekordzahl an Nominierungen zum ÖkoGlobe`12 zeigt.
14 namhafte Autohersteller, mehr als 20 internationale Zulieferunternehmen sowie Mobilitätsanbieter wie Car-Sharing-, Luftfahrt-, Bahn-, Güterverkehrs- und öffentliche Personenverkehrsanbieter haben sich um die ÖkoGlobes‘12 beworben. Am 17. Oktober werden in Köln die Gewinner bekanntgegeben. Die Preisverleihung wird gemeinsam mit dem Jubiläum des TÜV Rheinland gefeiert.
In früheren Jahren standen stärker einzelne Produkte wie Hybrid-oder Elektro-Fahrzeuge im Vordergrund, der ÖkoGlobe´12 zeigt, dass jetzt die Anwendungen nachhaltiger Mobilitäts-Systeme aus dem Experimentierstatus herauskommen und in die Breitenanwendung gehen.
Wichtig sei, dass die Innovationen nicht im Markt untergehen. Dazu braucht es entsprechende politische Unterstützungen, wie etwa in den USA. In Kalifornien wurde zum Beispiel ein Gutschriftsystem für Null-Emissions-Autos eingeführt. Dudenhöffer: "Daran hakt es in Deutschland und Europa. Bisher sind weder auf EU-Ebene noch in Deutschland tragfähige Konzepte zum Umsteuern auf eine CO2-arme Mobilität vorgestellt worden."
Die 110 Innovationen, die zum ÖkoGlobe‘12 eingereicht wurden zeigen, dass Produkte und Dienstleistungen von hoher Innovationskraft vorhanden sind. (ai)