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Nissan: Elektro-Stadtauto mit Radnabenmotoren 28-11-11

Mit der Studie PIVO3, die auf der 42. Tokyo Motor Show als Weltpremiere gezeigt wird, gibt Nissan einen ersten Ausblick auf ein rein elektrisch angetriebenes Stadtfahrzeug der Zukunft.

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PIVO3: Das elektrisch angetriebene Stadtauto mit drei Sitzen und Radnabenmotoren kann auf der Stelle wenden, automatisch einparken und seine Batterien selbsttätig aufladen.

Vom ursprünglichen PIVO, der 2007 gezeigt wurde, hat Nissan unter anderen das 2+1-Sitzkonzept, die Radnabenmotoren und die Steuerung über Drive-by-Wire-Systeme übernommen. Neu sind die Vernetzung des Fahrzeugs mit der Elektromobilitäts-Infrastruktur und dem Cloud Computing, die zahlreiche neue Mobilitätslösungen in Aussicht stellen. Dazu zählen ein automatisches Einparksystem und die Möglichkeit zum selbstständigen Aufladen der Batterien.

 

Zudem kann PIVO3 dank einer im Vergleich zur Vorderachse schmaleren hinteren Spur und gegenläufig mitlenkender Hinterräder nahezu auf der Stelle drehen. PIVO3 kann entsprechend ausgerüstete (freie) Parkboxen orten und eigenständig ansteuern. Während der oder die Besitzer beim Einkaufen sind oder geschäftliche Dinge erledigen, lädt der Nissan seine Batterien automatisch auf oder verkauft überschüssige Energie ins öffentliche Netz.

 

Per Anruf vom Smartphone können die Besitzer den PIVO3 am Ende des Stadtbummels sogar zurück zur Parkplatzausfahrt oder zu einem anderen Treffpunkt in der Nähe beordern. Der Nissan PIVO3 ist knapp unter drei Meter lang und bietet drei Insassen in einer 1+2-Sitzanordnung Platz. Dank elektrischer Radnabenmotoren, einer im Vergleich zu vorne schmaleren hinteren Spurbreite und gegen die Fahrtrichtung mitlenkender Hinterräder kann der Stadtfloh praktisch auf der Stelle wenden. Ist die Straße mindestens vier Meter breit, gelingt dem PIVO3 ohne Einlegen des Rückwärtsgangs ein U-turn.

 

Wie bei einem Formel-1-Wagen nimmt der Fahrer auf einem zentral angebrachten Sitz Platz; die beiden zusätzlichen Sitze sind seitlich und leicht nach hinten versetzt davon angebracht. Zwei kleine Monitore am oberen Rand des Instrumententrägers übernehmen die Rolle konventioneller Rückspiegel; der Around View Monitor minimiert tote Winkel und ermöglicht dank gleich vier rund ums Auto verteilter Kameras eine 360-Grad-Rundumsicht.

 

Für die Mittelkonsole konzipierten die Nissan Designer ein besonders groß dimensioniertes Multimedia-Display; zusammen mit einem zweiten, kleineren Monitor und dem „Robotic Agent" sorgt er für eine umfassende, doch zugleich diskrete Interaktion mit dem Fahrzeuglenker. Der Roboter-Assistent (RA) ist eine Bedienschnittstelle der besonderen Art: In der Rolle als persönlicher Assistent gibt der RA nicht nur Richtungshinweise, Warnungen vor Staus oder andere Tipps, sondern sorgt durch Konversation auch bei nerviger Verkehrslage immer für aufgeräumte Stimmung an Bord.

 

Neu hinzugekommen ist eine persönlicher „Spam"-Filter, der nur solche Informationen passieren lässt, die für den Fahrer, die Verkehrssituation und das Fahrzeug gerade relevant sind. (oe)

 

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