Neue Renesas-Mikrocontroller für Fahrer-Assistenzsysteme
01-02-10
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Von Renesas Technology Europe kommen die beiden 32-bit-Mikrocontroller SH74552 und SH74562 für den Einsatz in Fahrer-Assistenzsystemen. Die Spezifikationen wurden speziell für Systeme in Fahrzeugen der unteren und der Mittelklasse konzipiert. Durch die Integration von Funktionen zur schnellen Verarbeitung großer Sensor-Datenmengen in einem kompakten Gehäuse ermöglichen diese Bausteine den Aufbau besonders kompakter und kostengünstiger Systeme.
Die Bausteine SH74552 und SH74562 bieten eine ähnlich hohe Leistung und dieselben Funktionen und Module der früheren Produkte aus der Serie SH7450 in einem Gehäuse mit einer um 42 Prozent kleineren Montagefläche an. Sie enthalten 1 MByte Flash-Speicher und 256 kB integrierten SRAM zur Speicherung großer Datenmengen aus Radar- oder Kameraeinheiten. Neben vier CAN-Kanälen enthält der SH74552 zusätzlich einen 2-Kanal FlexRay-Controller.
Für Bilddaten, die mit CMOS-Kameras erfasst werden, enthalten die Bausteine SH74552 und SH74562 zwei Takt-synchrone RAM-Direkteingänge mit Parallelschnittstellen, die direkt mit dem integrierten SRAM verbunden sind und eine maximale Daten-Bandbreite von 40 Mbit/s pro Sekunde unterstützen. Neben der Funktion zum Lesen eines ganzen Bildes in einem einzigen Schritt gibt es integrierte Funktionen zum selektiven Einlesen nur der erforderlichen Pixel und zum Einlesen von Bildern mit verringerter Pixelanzahl. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung des integrierten RAMs.
Ebenfalls zur Verfügung steht eine Einkanal-I2C Funktion zur Steuerung der Kameraeinstellungen. Beide Bausteine enthalten eine parallele DA-Wandler-Controllerschaltung sowie eine parallele Selektorschaltung für die Kanalsteuerung externer schneller AD-Wandler. Für die Systementwicklung gibt es Compiler, den E10A-USB on-Chip Debugging Emulator, ein Toolkit zur Flash-Entwicklung sowie Starter-Kits von Renesas Technology. Daneben bieten externe Hersteller weitere Entwicklungswerkzeuge an. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.