Ein Hardwaretool, dass Anwendern komplexer 16- bzw. 32-bit-Mikrocontrollerarchitekturen wie ARM7/9/11, Cortex-M3/R4/A8, PowerArchitecture, TriCore, XC2000/XE166 und SH-2A in Bereichen wie High-End-Trace, Multi-Core- und Multi-Target-Debugging, Profiling und Kalibration neue Möglichkeiten erschließt, stellt pls Programmierbare Logik & Systeme mit dem Universal Access Device 3+ (UAD3+) vor. Es wurde vor allem für den Einsatz in Multi-Core- und Multi-Target-Systemen mit hohen Taktfrequenzen optimiert.
Durch das flexible Pod- und Connector-Designs lassen sich bis zu acht verschiedene Cores bzw. Targets mit unterschiedlichen Debug-Protokollen ansteuern, wobei Verbindungslängen von bis zu 5 m zum Basisgerät möglich sind. Optional sind die Extender mit galvanischer Potentialtrennung erhältlich. Durch das flexible Design können die Pods darüber hinaus auch Aufgaben wie CAN-Schnittstelle oder Logikanalysator-Tastkopf übernehmen.
Der Zugriff auf die Targets kann mit bis zu 100 MHz Taktfrequenz wahlweise über unterschiedliche serielle Debug-Schnittstellen wie JTAG, Device Access Port (DAP) oder Serial Wire Debug (SWD) erfolgen. Die Synchronisation beim Debuggen mehrerer Cores/Targets wird durch die UAD3+-Hard- und Firmware realisiert. Zwei unterschiedliche Eingangsspannungsbereiche - standardmäßig 1,6 bis 5,5 V oder optional 0,8 bis 3,3 V - decken alle denkbaren Anwendungen ab. Die aufgezeichneten Daten können durch automatische generierte Zeitstempel ergänzt werden.
Mit einem Trace-Speicher bis zu 4 GByte, einer Aufzeichnungsbreite von maximal 32 bit und möglichen Trace-Signalen von bis zu 500 MHz ist das Gerät auch für künftige Aufgaben gerüstet. Die Ansteuerung des UAD3+ erfolgt über die Universal Debug Engine (UAD) 2.7 von pls, die zahlreiche Funktionen zur Systemvisualisierung wie Trace-Window, Applikations-Profiling und Code-Coverage bietet. Als Verbindungen zum Host-PC stehen Gigabit Ethernet, USB 2.0 oder FireWire-800 zur Verfügung. (oe)