Kostenvorteil: Inertialsensoren direkt im Steuergerät
10-03-10
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TRW hat im Lancia Delta sein erstes Bremsensteuergerät zur Elektronischen Stabilitätskontrolle mit integrierter Inertialsensoreinheit auf den Markt gebracht. Bislang verfügten ESC-Systeme von TRW über eine separate IMU, die Gierrate und Querbeschleunigung in der Fahrzeugmitte misst. Bei dem neuen System sind die Fahrdynamik¬sensoren in das Bremsenssteuergerät integriert, so dass weniger Elektronikeinheiten im Fahrzeug benötigt werden. Auf diese Weise lassen sich Kosten, Gewicht und Komplexität erheblich reduzieren. Darüber hinaus stellt das integrierte Design eine kostengünstige skalierbare Lösung dar, falls ein Hersteller seine Modellreihe sowohl mit ABS als auch zusätzlich mit ESC ausstatten will. Eine weitere TRW-Lösung zur Verringerung der Zahl der Steuergeräte im Fahrzeug ist die Integration der Inertialsensoren in die Airbag-Steuereinheit. Beide Lösungen basieren auf Sensor-Komponenten von TRW und sind für verschiedene Fahrzeugarchitekturen und Platt¬formen geeignet. Martin Thoone, Vice President Global Electronics Engineering, sagte dazu: „Wir verfolgen die Strategie, möglichst viele Sensoren und Steuergeräte zu integrieren, um die Leistung unserer Technologien kontinuierlich zu verbessern und Kosten zu senken. Die Integration der Inertialsensoren ist der erste Schritt, um verschiedene Fahrwerks- und Insassenschutzfunktionen miteinander zu kombinieren. Wesentliche Vorteile sind reduziertes Gewicht, verbessertes Packa¬ging und schnellere Datenverarbeitung. Dadurch können eine Vielzahl verschiedener aktiver und passiver Systeme zusammenarbeiten, die letztlich die Fahrzeugsicherheit verbessern.“ (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.