Die Firmen sepp med, iSystem und das Forschungszentrum für Informatik FZI geben den Start eines Kooperationsprojekts zur Weiterentwicklung der Methodik und des Toolings zum Test von Embedded Software bekannt. Das mit eMOTE ("*E*mbedded *Mo*del-based *Te*sting") bezeichnete Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) vom BMWi gefördert und ist auf knapp zwei Jahre ausgelegt. Projektträger ist die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AIF).
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Testmethodik für eingebettete Systeme bezüglich ihrer Qualität aber auch Wirtschaftlichkeit durch Erhöhung der Systematik im Testdesign. Mittels Einsatz von Testmodellen, Erhöhung des Automatisierungsgrades durch automatische Testfallgenerierung, sowie die Verbindung von Whitebox- und Blackbox-Tests durch Messung der Code-Abdeckung während Durchführung von Funktionstests (Blackbox-Tests) soll eine Erhöhung der Testabdeckung ohne eine entsprechende Erhöhung der Testaufwände realisiert werden.
Erreicht wird dies durch eine Verknüpfung der modellzentrierten Ansätze mit leistungsfähigen Entwicklungssystemen. Dabei steht die Aufgabe im Vordergrund, die modellzentrierten Testverfahren und Testfallgenerierungsmethoden der Firma sepp.med auf die Eigenheiten und Randbedingungen im Umfeld echtzeitfähiger eingebetteter Software auszudehnen. Die Debugging-Lösungen von iSYSTEM werden hierbei so erweitert und zugänglich gemacht, dass diese die Testausführung (insbesondere in Echtzeit) optimal unterstützen können. (oe)