Analog Devices erweitert seine iSensor-Produktfamilie um einen Inertialsensor für sechs Freiheitsgrade. Die IMU (Inertial Measurement Unit) mit der Bezeichnung ADIS16365 ist werkseitig kalibriert und bietet die Möglichkeit, das Sensorkoordinatensystem auf eine beliebige Ausrichtung neu zu kalibrieren sowie eine Funktion zur digitalen Bereichsskalierung (Digital Range Scaling), eine dynamische Kompensation von Umwelteinflüssen, einen autonomen Selbsttest und eine integrierte Überwachung des Sensor-Zustands (Sensor Condition Monitoring). Das Bauteil eignet sich für den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich von –40 bis +105°C.
Die IMU enthält drei Drehratensensoren (Gyroskope) sowie drei Beschleunigungssensoren zur Erfassung von Bewegungen in sechs Freiheitsgraden. Mit eingebauten Funktionen wie etwa „Precision AutoNull“ und einem Kompensationsfaktor von 0,05o/s/g für dynamische lineare Beschleunigungen können Geräteentwickler eine In-Run Biasstabilität von 0,009o/s oder besser erreichen.
Der neue IMU-Sensor enthält einen programmierbaren SPI-Port, der den Zugang zu Bausteinfunktionen wie digitale Filterung, Abtastrate, Power-Management, Selbsttest und Sensorstatus sowie Alarme ermöglicht.
Der ADIS16365 befindet sich derzeit in der Bemusterungsphase. Bei Abnahme von 1.000 Stück kostet das Bauteil 375 US$ pro Stück. Untergebracht ist der ADIS16365 in einem Modul mit den Abmessungen 23mm × 23mm × 23mm.
Für die Sensoren sind Evaluierungsboards erhältlich, die über herkömmliche Steckverbinder angeschlossen werden können. Außerdem gibt es ein komplettes PC-Evaluierungssystem.