Das PXI-Modul 3090 von GÖPEL electronic verfügt nun über weitere neue Features und zielt direkt auf die Interessen von Nutzern im End-of-Line- und Validierungsbereich ab. Beispielsweise wird die Restbussimulation direkt auf der PXI-Karte und nicht im Host-PC ausgeführt, was bei parallelen Tests von Steuergeräten (ECUs) zur Entlastung des Rechners führt und somit wertvolle Bandbreite für komplexe Testaufgaben schafft.
Hierzu sendet die Firmware zyklische FlexRay-Botschaften selbstständig und berechnet CRC-Checksummen und Alive-Counter. Die Konfiguration des FlexRay Controllers erfolgt durch die Firmware auf Basis eines XML Parameter Files. Ein CHI File wird hierbei nicht benötigt. Desweiteren werden die Message Buffer selbständig durch die Firmware konfiguriert und verwaltet. Das Modul zeichnet sich durch eine Architektur mit zwei voneinander unabhängigen Busknoten aus.
Jeder Busknoten verfügt über einen leistungsstarken Mikroprozessor (32 Bit/150 MHz) und einen FlexRay-Controller vom Typ Freescale MFR4310. Zusätzlich verfügt das Modul über zwei CAN-Schnittstellen. In Kürze wird auch die Diagnose (UDS on FlexRay) sowie Transportprotokolle (AUTOSAR FlexRay TP und ISO 10681-2) unterstützt werden. (oe)