Ipetronik hat mit K2L einen weltweit exklusiven Kooperationsvertrag geschlossen und bietet für seine Datenlogger der M-LOG-Familie einen Extender zur Messung von FlexRay- und MOST-Bussignalen im Fahrzeug an. Der neue M-LOG Extender FlexRay basiert auf MOCCA compact von K2L, einer robusten Hardwareplattform für Automobil- und Industrie-Applikationen mit Ethernet und Feldbussen. Der kompakte Extender dient zur intelligenten Vorverarbeitung der Bussignale und ist für die Anbindung an FlexRay- und MOST-Netzwerke ausgelegt.
Die MOST-Variante des M-LOG Extenders ist optional für MOST25-, MOST50- und MOST150-Netzwerke erhältlich. Der M-LOG-Extender verfügt über einen 128 MHz schnellen 32-Bit-Automotive-Mikrocontroller von NEC und bietet Speicherkapazitäten von 1 MByte RAM sowie 1 MByte Flash. Der Extender misst über das standardisierte XCPonETHERNET-Protokoll. Durch den Einsatz von XCP verhält sich das Messmodul wie ein Steuergerät und kann wie ein solches mit A2L-Dateien beschrieben werden. Die Kommunikation mit dem M-LOG-Datenlogger erfolgt über eine 10/100-Base-T-LAN-Verbindung.
Das Bauteil ist für die Anwendung im Kraftfahrzeug ausgelegt und dementsprechend robust. Er hat Abmessungen von 112 x 116 x 34 mm (B x T x H), wiegt 360 g und entspricht Schutzklasse IP30. Der Arbeitstemperaturbereich reicht von –40 bis +85 °C. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 bis 16 V erforderlich. Die Stromaufnahme liegt während des Betriebs bei 300 mA. (es)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.