Entwicklungs- und Testplattform für Embedded Systeme
17-11-09
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Isystem stellt mit iC5000 On-Chip Analyzer eine neue Generation von Entwicklungs- und Testwerkzeugen für Embedded Software und Hardware vor. Hardwaremäßig besteht der iC5000 aus einem Basismodul mit USB2.0 und ETH100, wodurch die Anbindung zum PC erfolgt. Auf dem Basismodul befindet sich ein Debug/Trace Modul und optional ein I/O Modul. Das Debug/Trace Modul stellt die Verbindung zu den unterschiedlichen Debugschnittstellen (JTAG, BDM, SWD, ETM, NEXUS, …) her.
Hierfür stehen verschiedene Adapter zur Auswahl. Das I/O Modul dient als Mess- bzw. Stimulimodul für Tests. Dadurch ist die Erzeugung, das Monitoren und Tracen analoger und auch digitaler Signale möglich. Zurzeit gibt es Softwarelizenzen zur Unterstützung der Controller ARM7, ARM9, XScale und CortexM3 sowie für Freesclae Coldfire V1, Coldfire V2/V3/V4, MC9(S)08 und MC9S12(X). Support für weitere Controller ist für 2010 geplant. Die Plattform kann über eine zusätzliche Trace-Lizenz vom einfachen Debugger zum umfangreichen Testwerkzeug mit bis zu 256 MB Trace-Speicher ausgebaut werden.
„Die Isystem Werkzeuge sind um offene und freie Programmierschnittstellen (Application Programming Interface, API) erweitert worden. Neben Ansteuerungsfunktionen der Software und Hardware enthält das Isystem API „isystem.connect“ Spezialisierungen für Unit- und Hardware-In-The-Loop Testanwendungen“, erläutert Erol Simsek Vorstandssprecher der Isystem AG. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.