Die J. Eberspächer GmbH & Co. KG verstärkt ihr Engagement im Bereich Kfz-Elektronik: Zum 1. Juni hat der Automobilzulieferer die Eberspächer Electronics GmbH und Co. KG gegründet. Dahinter steht (vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung) die Übernahme des Teilbereichs „FlexRay / Automobile Bussysteme“ mit 42 Mitarbeitern aus dem Göppinger Transferzentrum Mikroelektronik (TZM), das zur Steinbeis GmbH & Co. KG gehört.
„Mit unserem neuen Tochterunternehmen sind wir im Zukunftsmarkt der Kfz-Elektronik strategisch hervorragend positioniert“, betont Dr. Leonhard Vilser, Geschäftsführer bei Eberspächer. Eberspächer Electronics will Automobilhersteller und Zulieferer bei der Entwicklung zukunftsorientierter FlexRay-Vernetzungskonzepte unterstützen und bietet maßgeschneiderte Tools und Schnittstellen, Testfunktionen, Schulungen und zahlreiche weitere Dienstleistungen an. Bei ihrer Arbeit können die Mitarbeiter von Eberspächer Electronics auf sieben Jahre intensive Forschung und Entwicklung im FlexRay-Bereich zurückgreifen.
Mit der Akquisition baut der Automobilzulieferer seine Aktivitäten im Bereich Kfz-Elektronik weiter aus: Bereits Anfang des Jahres hat Eberspächer mit der catem-Holding den Weltmarktführer für elektrische Zuheizer bei Dieselfahrzeugen vollständig in die Unternehmensgruppe übernommen. Dessen Tochterunternehmen catem DEVELEC hat sich auf die Entwicklung und Produktion komplexer Kfz-Leistungselektronik spezialisiert.
Eberspächer zählt weltweit zu den führenden Systementwicklern und -lieferanten für Abgastechnik und Fahrzeugheizungen. 2007 hat die Unternehmensgruppe, zu der 38 operative Gesellschaften in 19 Ländern gehören, mit 5 500 Mitarbeitern einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. (oe)