Das neue, kompakte FlexOpto NE von Eberspächer Electronics wandelt elektrische FlexRay-, CAN- und LIN-Signale für eine genaue elektromagnetische Verträglichkeits-Messung (EMV-Messung) in optische Signale um und wieder zurück.
Bei EMV-Messungen, z.B. von Steuergeräten, ist vom Messpartner eine möglichst geringe Emission von elektromagnetischer Strahlung bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegen Fremdeinstrahlung gefordert, um eine möglichst genaue Messung zu erhalten. Mit dem FlexOpto NE bietet Eberspächer Electronics einen optischen Signalwandler an, der Messdaten nahezu strahlungsfrei überträgt. Elektrische FlexRay-, CAN- oder LIN-Signale setzt das FlexOpto NE in optische Signale um und sendet sie an ein zweites FlexOpto NE außerhalb der Messkammer. Dieses wandelt die optischen Impulse in elektrische Signale zurück.
Das FlexOpto NE kommt dabei während der Messung ohne eine externe Stromversorgung aus. Sein hochkapazitiver Li-Ionen-Akku besitzt eine Betriebsdauer von bis zu 40 Stunden – bei einer Ladezeit von nur zwei bis drei Stunden. Durch sein EMV-optimiertes Leiterplatten-Design emittiert das FlexOpto NE nur sehr geringe elektromagnetische Strahlungen (CISPR 25 Class 5). Gleichzeitig widersteht seine robuste Struktur möglichen Einstrahlungen bis 270 V/m ohne Einschränkungen. Damit erfüllt es die 11452-2:2004-11 und weist in dieser Sparte die mit Abstand besten Werte auf. Daneben erlaubt das FlexOpto NE die galvanische Trennung von FlexRay-, CAN- und LIN-Netzwerken und schützt so die empfindliche Messelektronik.
Das FlexOpto NE bietet zudem die Möglichkeit, FlexRay-, CAN- und LIN-Netzwerke mit Hilfe optischer Signalübertragung in rauen Umgebungen zu verlängern. So können Fehlübertragungen, beispielsweise durch Magnetfelder, verhindert werden. Als weiteres Feature besitzt es eine integrierte, zuschaltbare Bus-Terminierung mit internen Leistungswiderständen. (la)