dSPACE und EB kooperieren bei AUTOSAR-Steuergeräte-Software
04-03-10
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dSPACE und EB (Elektrobit) kooperieren im Bereich ihrer AUTOSAR-Werkzeuge und bieten Entwicklern von Steuergeräte-Software eine aufeinander abgestimmte Werkzeugkette an. Mit Hilfe der integrierten AUTOSAR-Modellierungs- und Simulationsumgebung SystemDesk, des Seriencode-Generators TargetLink sowie des Konfigurationswerkzeugs EB tresos Studio können Entwickler auf nun modellbasiert vom Software-Entwurf bis zur serienreifen AUTOSAR-Steuergeräte-Software kommen.
Basis für den Datenaustausch zwischen den Werkzeugen sind AUTOSAR-XML-Dateien. Mit der Kooperation wollen dSPACE und EB ein Signal für Schnittstellen-Standardisierung und Tool-Interoperabilität setzen. Ausgangspunkt ist dSPACE SystemDesk. Die grafische Darstellung der Komponenten vereinfacht hierbei die Entwicklung auch komplexer Systeme.
Mit dem Seriencode-Generator dSPACE TargetLink können Entwickler die gewünschte Steuergeräte-Funktionalität in die Applikationskomponenten der mit SystemDesk modellierten Softwarearchitektur einfügen. Die AUTOSAR-Basis-Software wird mit dem Werkzeug EB tresos Studio erzeugt. Hierzu werden die für das Steuergerät relevanten Systeminformationen aus SystemDesk in EB tresos Studio importiert und die AUTOSAR Basis Software entsprechend vorkonfiguriert.
Die Vervollständigung der Konfiguration und anschließende Generierung des Quellcodes mit EB tresos Studio führt zur serienreifen Steuergeräte-Basis-Software, dem EB tresos AutoCore. Die somit vollständige, AUTOSAR-konforme Software lässt sich schließlich in ein Steuergerät integrieren. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.