Analog Devices hat den Drehratensensor ADXRS450 entwickelt. Das Gyroskop verfügt über einen Digitalausgang und hat einen Stromverbrauch von 6mA. Die Vierfach-Sensorstruktur unterdrückt den Einfluss linearer Beschleunigungen und ermöglicht den Einsatz des ADXRS450 in rauen Umgebungen. Das ADXRS450 bietet bei Linearbeschleunigungen eine Querempfindlichkeit von 0,03°/s/g sowie eine Beschleunigungsgleichrichtung von 0,003°/s/g2. Außerdem ist eine Rauschdichte von 0,020°/s/√Hz. Zu den weiteren Leistungsmerkmalen gehören eine interne Temperaturkompensation über den erweiterten industriellen Temperaturbereich und optional ein vertikal montierbares Keramikgehäuse. Dadurch lassen sich dreiachsige Sensorlösungen auf einer Leiterplatte ohne Erweiterungskarten realisieren.
Der Drehratensensor ADXRS450 kann Drehraten bis ±300°/s erfassen. Am Ausgang des Bauteils stehen die Daten auf einem 32Bit-SPI als 16Bit-Wort zur Verfügung. Angeboten wird der ADXRS450 in einem SOIC-16-Gehäuse aus Plastik oder in einem Keramik-SMT-Gehäuse für die vertikale Montage. Der Sensor kann in einem Spannungsbereich von 3,3 bis 5V und über einen Temperaturbereich von -40 bis +105°C betrieben werden.
Das Gyroskop befindet sich in der Bemusterung und soll im Dezember 2010 in Produktion gehen. Lieferbar ist das Modell in einem, 16-poligen Plastik-SOIC-Gehäuse oder im SMT-kompatiblen, vertikal montierbaren Keramikgehäuse. Bei Abnahme von 1.000er Stückzahlen kosten die Sensoren je nach Gehäuse 43,16 US$ bzw. 57,07 US$ pro Stück.
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.