Debug-Tools für Infineons neuen AUDO Kfz-Mikrocontroller
04-03-10
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pls Programmierbare Logik & Systeme unterstützt mit den auf der embedded world 2010 vorgestellten Versionen seiner Universal Debug Engine (UDE) 2.6, der Gerätefamilie Universal Access Device 2 (UAD2) und des Universal Emulation Configurators (UEC) ab sofort auch das neueste Mitglied von Infineons Tricore-Familie AUDO Max, den 32-bit-Mikrocontroller TC1782.
Die für Motor- und Getriebesteuerungen optimierte MCU basiert auf einem 32-bit-Core mit Floating-Point-Unit und DSP-Eigenschaften sowie einem Peripheral Control Processor (PCP2) mit eigenem Befehlssatz lässt sich mit maximal 180 MHz im gesamten von der Autoindustrie geforderten Temperaturbereich takten. Die UDE und das UAD2 unterstützen alle internen Ressourcen und Peripherals der neuen MCU ohne Einschränkungen. So ist zum Beispiel ein komfortables Multicore-Debugging von TriCore und PCP2 innerhalb einer Bedienoberfläche möglich.
Die integrierte FLASH-Programmierfunktion der UDE erreicht die maximal mögliche Geschwindigkeit im Gesamtzyklus Löschen-Download-Programmierung-Verify. Als Kommunikationskanal zum Target können mit dem UAD2 die JTAG-Schnittstelle, der Device Access Port (DAP) mit weniger Signalleitungen bei gleicher Übertragungsgeschwindigkeit oder alternativ auch der CAN-Bus genutzt werden.
Der Anschluss der Geräte an den Host-PC erfolgt über USB 2.0, beim UAD2+ wahlweise auch über IEEE 1394 und 10/100 MBit Ethernet. Besonders nützlich sind die vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Darstellung von Variablen und ihrer Verknüpfungen zu physikalischen Größen in Echtzeit. Trotz einer minimalen Abtastperiode von 1 ms wird das Systemverhalten kaum beeinflusst, da die Debug-Schnittstelle des Controllers zusammen mit einem UAD2 ein transparentes Auslesen und Verarbeiten der Informationen bei laufendem Programm zulässt.
Mit dem TC1782ED steht Anwendern für Entwicklungs- und Testzwecke darüber hinaus ein sogenanntes Emulation Device mit integriertem On-Chip-Emulator zur Verfügung. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.