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edarfsgeregelte Kraftstoffpumpe mit integrierter Elektronik senkt den Kraftstoffverbrauch.
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Weil die Pumpe nur soviel Kraftstoff – gleich ob Diesel oder Benzin – zum Motor befördert, wie es der aktuelle Betriebszustand erfordert, lässt sich ein Großteil der dafür nötigen elektrischen Energie einsparen. Die Einsparung beläuft sich auf 60 bis 70 Prozent der elektrischen Energie im Vergleich zur konventionellen Konstantförderung. Bei einem 1,8-Liter-Motor führt dies zu einer CO2-Einsparung von 1,5 bis 2 Gramm pro Kilometer.
Die Regelelektronik bietet jedoch weitere Vorteile für Fahrzeughersteller und Fahrer. So können in der Pumpe verschleißarme bürstenlose Motoren eingesetzt werden; damit erhöht sich die Lebensdauer dieser Pumpe weiter. Auch die Nutzung berührungsfreier Sensortechniken zur Füllstandsmessung im Tank, eine Selbstdiagnose der Pumpe sowie eine wirtschaftliche Lösung zur Erkennung von Leckagen lassen sich in die Elektronik einbinden. Bisher war die Regelelektronik ein separates Modul, das außerhalb des Tanks untergebracht war.
Jetzt wird die Elektronik im Flansch der Fördereinheit integriert, welche als komplettes Modul in den Kraftstofftank montiert wird. Die Integration reduziert den Platzbedarf sowie den Montageaufwand im Fahrzeug. Auch der Systemintegrationsaufwand wird erheblich reduziert, da die Komponenten Pumpe und Elektronik aufeinander abgestimmt geliefert werden und sich die Gesamtentwicklungszeit verkürzt.
Zusätzlich reduziert sich der Logistikaufwand für die Beschaffung um eine Baugruppe. Dadurch ergeben sich in der Summe deutliche Kostenvorteile für den Fahrzeughersteller. Die kurze elektrische Verbindung zwischen Kraftstoff-Pumpe und Leistungselektronik in einem Bauteil innerhalb des Sicherheitsbereichs Kraftstofftanks führt zu einer verbesserten elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV).
Der Entfall eines Verbindungskabels mit 2-Steckverbindungen erhöht die Zuverlässigkeit des Systems und bringt damit weitere Einsparungen bei den Gesamtsystemkosten.
Die Vorteile bürstenloser Kraftstoffpumpen kombiniert mit der flanschintegrierten Elektronik haben mittlerweile großes Interesse bei den Fahrzeugherstellern gefunden. Der erste Großserienauftrag eines solchen Fördermoduls für Diesel- und Benzin-Motoren wurde jetzt an Continental Powertrain vergeben.
Ein großer europäischer Fahrzeughersteller verbaut diese Technologie, die zur Senkung von Verbrauch und CO2-Ausstoß beiträgt, ab 2013 in seinen Modellen. Zudem ist die neue Technologie für den renommierten PACE Award 2010 von Automotive News nominiert. (sh)