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Continental setzt auf Ethernet für die Fahrzeugvernetzung 15-12-11

Continental setzt nach intensiver Entwicklung und Validierung der technischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Fahrzeug auf eine Ethernet-Vernetzung in zukünftigen Fahrzeuggenerationen.

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Das Intelligente Antennenmodul von Continental bildet einen wichtigen Knotenpunkt beim Ethernet-Netzwerk im Auto.

Zur Deckung des ständig wachsenden Kommunikationsbedarfs im Auto ist die Nutzung der Ethernet-Technik als Fahrzeugnetzwerk aus Sicht von Continental ideal. Es bietet auf Basis von ungeschirmten, zweiadrigen und damit leicht verlegbaren Kupferkabeln 100 Megabit Bandbreite zwischen allen verbundenen Netzwerkknoten wie Steuergeräten, Antennen und Sensoren.

 

Die robuste Datenübertragung und die große Verbreitung des Internet-Protokolls (IP) auch außerhalb der Automobilindustrie sind weitere Punkte, die für diese Vernetzungstechnologie sprechen. Die Nutzung der Ethernet-Technik erlaubt die Wiederverwendung von Komponenten, die sich im Einsatz außerhalb der Fahrzeugindustrie bewährt haben. Dies bedeutet gegenüber anderen Technologien mit weniger großer Marktverbreitung weltweit Kostenvorteile.

 

Besonders für den optischen Vernetzungsstandard MOST wurden Kostenvergleiche angestellt. Diese haben ergeben, dass durch ein Ethernet-basiertes Netzwerk Kostenvorteile von 15 bis 20 Prozent erzielt werden können. Dabei wurden sowohl die elektrischen Komponenten als auch die Verkabelung berücksichtigt.

 

Die Nutzung der Ethernet-Vernetzung unterstützt den Trend, dass die Datenübertragung im Fahrzeug und die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und ihrer Außenwelt immer weiter ansteigt. Auch die Bandbreitenanforderungen für die Kommunikation zwischen den Steuergeräten werden weiter steigen. Deshalb hat sich Continental auf die Nutzung von IP und Ethernet als Netzwerkebene im Fahrzeug eingestellt und bietet den Fahrzeugherstellern eine Reihe von Produkten, die diese Technologien unterstützen. Der Automobilzulieferer steht für die Lieferung von Lösungen auf Basis von IP und Ethernet verbundene Systeme bereit. Continental plant den ersten Produktionsbeginn für das Jahr 2015.

 

Eines der wichtigsten Systeme für die nahtlose Ethernet-Kommunikation hat Continental bereits zusammen mit Kathrein entwickelt: Das Intelligente Antennen Modul. Diese Einheit beinhaltet Antennen für die drahtlose Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur, die Antennen für den Fahrzeuginnenraum und die zugehörige Übertragungs- und Empfangselektronik.

 

Alle im Modul empfangenen Daten können direkt digitalisiert und über das IP-basierte Netzwerk an die entsprechenden Komponenten gesendet werden. Auch die Funktion einer Rundumsicht-Kamera lässt sich in Echtzeit auf Basis der IP-Technologie realisieren. (sh)

 

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