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„Neben der Fortsetzung der Entwicklungsarbeit spielt künftig die Wartung der derzeitigen Releases von AUTOSAR eine entscheidende Rolle in der gerade angelaufenen AUTOSAR Phase III“, erklärt AUTOSAR-Sprecher Simon Fürst.
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Die Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR hat das neue Release 4.0 veröffentlicht und damit die Phase II abgeschlossen. Die Architektur von Release 4.0 basiert auf der Architektur von Release 3.0 und bietet viele neue Eigenschaften für Anwendungen, die der AUTOSAR Standard abdeckt. So wurden z. B. Verbesserungen sowie Erweiterungen in den Bereichen funktionale Sicherheit, Architektur, Kommunikations-Module, Methodik und Templates sowie Anwendungsschnittstellen vorgenommen.
Zu Informationszwecken sind alle Spezifikationen von Release 4.0 im Internet unter www.autosar.org zugänglich. Alle Entwicklungspartner und Mitglieder von AUTOSAR haben die umfassenden und gebührenfreien Rechte, den Standard zu verwenden. „Eines der Hauptziele in Phase II war, die Unterstützung neuer Hardware-Technologien, etwa für Multicore-Prozessoren, einzuführen“, erklärt AUTOSAR-Sprecher Simon Fürst. Unter anderem beinhaltet dies die Unterstützung von funktionaler Sicherheit, von Multicore-Microcontrollern, von LIN 2.1 und FlexRay 3.0 sowie eines Timing-Modells.
Die Zahl der Anwendungsschnittstellen ist um etwa 320 auf insgesamt 540 angestiegen. Auch der FIBEX-Standard und das AUTOSAR System Template wurde aneinander angeglichen und bisherige Lücken zwischen beiden Standards geschlossen. Release 4.0 unterstützt zudem Signale mit über 8 Bytes Länge sowie dynamischer Datenlängen. Außerdem sind nun die Methodik und die Templates in der Lage, Timing-Anforderungen zu beschreiben. (oe)