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AUTOSAR-Sprecher Simon Fürst: „Während die bereits vorhandenen Releases im Laufe der AUTOSAR Phase III weiter gewartet werden, setzen wir die Entwicklungsarbeit fort.”
| AUTOSAR-Sprecher Simon Fürst fasste auf einer Presseveranstaltung im Rahmen des Kongresses „Elektronik im Kraftfahrzeug” in Baden-Baden die Fortschritte der AUTOSAR Phase II (2007-2009) zusammen und gab einen Ausblick hinsichtlich der Entwicklungen in Phase III (2010-2012). Mit Release 4.0 schließt die Entwicklungspartnerschaft Ende 2009 die AUTOSAR Phase II erfolgreich ab. In der Release 4.0, wurden vor allem die Methodik sowie die Templates verbessert. Der Angleichung der Parameter zur Steuergeräte-Konfiguration, der Verbesserung von Messungen und der Kalibrierung sowie der Vervollständigung des ECU Resource Templates und einer weiteren Anpassung an das Field Bus Exchange Format (FIBEX) wurden implementiert. Release 4.0 wird zudem eine Reihe weiterer Anwendungsschnittstellen umfassen, die von AUTOSAR für alle fünf Fahrzeugbereiche standardisiert sind: Karosserie und Komfort, Antriebsstrang, Fahrwerk, Insassen und Fußgängerschutz sowie Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI), Telematik und Multimedia. „Release 4.0 wird über eine erhebliche Anzahl neuer und einzigartiger Features verfügen”, erklärt AUTOSAR-Sprecher Simon Fürst. Die neuen Konzepte, die mit Release 4.0 eingeführt werden, beinhalten Verbesserungen und Erweiterungen wie zum Beispiel die Unterstützung der Funktionssicherheit oder des Variantenhandlings. Für AUTOSAR Phase III, die Anfang 2010 beginnt und mit dem Jahresende 2012 abschließt, haben die AUTOSAR Core Partner bereits den neuen Vertrag aufgesetzt. Im Fokus wird der Erhalt des derzeitigen Standards, die gezielte Erweiterung, eine wachsende Reife, die Unterstützung neuer Hardware-Mechanismen und die voranschreitende Entwicklung des AUTOSAR Systems stehen. Folglich wird AUTOSAR Phase III die fortlaufende Erweiterung von Release 4.0 in den Mittelpunkt stellen, die schließlich zu Release 5.0 führen wird. Alle Core Partner und Premium/Development Member sind dazu aufgerufen, neue Konzepte vorzuschlagen, die zu dedizierten Erweiterungen der Release 4.0 führen. Zusätzlich zu den Verbesserungen des Standards wird es auch Veränderungen in der Struktur von AUTOSAR geben. In der Phase III werden drei so genannte Technical Expert Groups eingeführt, welche die Hauptverantwortung für die drei Hauptbereiche von AUTOSAR tragen: Architecture und Basissoftware, Methodology und Templates sowie Application Interfaces. Weiterhin wird es Work Packages geben, die sich mit der Wartung und Weiterentwicklung bestimmter Gruppen von Spezifikationen befassen. Die Arbeitspaketstruktur hängt von den umzusetzenden Konzepten ab und kann flexibel angepasst werden. „Die Aufteilung in spezielle Technical Expert Groups und klassische Work Packages ermöglicht es AUTOSAR, flexibel zu agieren und bereitet die Organisation optimal auf zukünftige Aufgaben vor“, betont Simon Fürst. (oe)
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