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Konnte 70 Besucher an den Automotive Days begrüßen: Göpel-Geschäftsführer Manfred Schneider
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Bereits zum fünften Mal lud GÖPEL electronic zu seinen Automotive Days ein. Schwerpunkte des diesjährigen Events waren Test und Simulation von Kommunikationsschnittstellen, der Einsatz optischer Inspektionssysteme zur Qualitätssicherung und Funktions- und Zuverlässigkeitstest von Steuergeräten sowie allgemeine Trends beim Automotive Test. Mehr als 70 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und sie stellten fest, dass der Messtechnikhersteller bei der Auswahl der Vorträge reine Produktpräsentationen bewusst in den Hintergrund gestellt hatte.
Vielmehr ging es darum, Anwendungsfälle darzustellen und Lösungsmöglichkeiten für besondere Herausforderungen zu verdeutlichen. So erfuhren die Zuhörer, wie die Regensensoren von TRW eigentlich Tropfen registrieren, wie Porsche automatisierte Verbundtests fährt, welche enorme Zeitersparnis sich bei VW durch die Testautomatisierung mit Prüftemplates einstellte und wie Daimler die Texterkennung für seine Displaytests optimiert hat.
Überhaupt, so war zu lernen, stellt Infotainment im Fahrzeug besondere Ansprüche, da hier eine hohe Entwicklungsdynamik herrscht, in der Designphase häufig Softwareänderungen erfolgen und darüber hinaus die Anmutung von Bedienelementeanordnungen und Displayinhalten stark subjektiv wahrgenommen wird. Auch die Art der Tools ist anders als beispielsweise beim Bereich Bodyelektronik, da bei den Anwendungen im Fahrzeuginnenraum nicht dynamische Vorgänge sondern nahezu ausschließlich Zustände (An/Aus, Vorlauf/Rücklauf, Play/Search) zu prüfen sind. Wie wichtig eine gut strukturierte Datenhaltung ist, kam am zweiten Tag der Vortragsreihe zur Sprache.
Hier ging es um Funktions- und Zuverlässigkeitstest von Steuergeräten Beiträge von National Instruments und Göpel zeigten die Vorteile optimierter Datenmodelle und Methoden der Datenverwaltung. Die Pausen gehörten dann aber endlich den Produkten von Goepel. So konnten die Besucher neben den LVDS-Modulen der BasciCON-Serie oder der Softwaresuite myCar auch das neue basicFlexScope 3095 in Aktion sehen, ein Busanalyse- und Validierungswerkzeug für FlexRay-Netzwerke, das neben einem Bus-Analysator einen Bus-Simulator, einen Oszilloskop-Trigger sowie einen Fehler-Simulator zur Verfügung stellt. (la)